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Neue Kooperation stärkt die regionale Versorgung von Schlaganfallpatienten

Die lokale Schlaganfalleinheit (Stroke Unit) am Caritas-Krankenhaus St. Lukas in Kelheim wird vom Passauer Wolf Bad Gögging durch fachärztliche Visiten unterstützt. Die Kooperation stärkt seit Juli 2023 die regionale Versorgung von Schlaganfallpatienten.

Gemeinsames Versorgungskonzept

Bei der Versorgung stationärer Schlaganfallpatienten im Caritas-Krankenhaus St. Lukas in Kelheim ist täglich ein neurologischer Facharzt des Passauer Wolf Bad Gögging eingebunden und damit fester Teil des Behandler-Teams. Zusammen mit der internistischen Leitung des Caritas-Krankenhauses St. Lukas, Pflegekräften und Therapeuten findet die Visite der Schlaganfalleinheit damit in Kooperation statt. Die neurologische Fachkompetenz aus dem Passauer Wolf ergänzt die Expertise während der Visite vor Ort. Das Caritas-Krankenhaus St. Lukas ist so genannte »TEMPiS«-Klinik. Über das Schlaganfallnetzwerk »TEMPiS« kann ergänzend 24 Stunden auf externe neurologische Fachärzte zugegriffen werden. So ist sichergestellt, dass jederzeit gute Entscheidungen getroffen werden können. Für die telekonsiliarisch betreuten Kliniken gelten hohe Standards, beispielsweise für Fortbildungen, die das Zusammenspiel zwischen zugeschaltetem Arzt und der Pflege absichern.

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Prof. Dr. Marcus Fischer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin am Caritas-Krankenhauses St. Lukas zu Gast bei den neurolo-gischen Kollegen vom Passauer Wolf Bad Gögging, die das Behandler-Team in Kelheim mit ihrer Fachexpertise täglich unterstützen. Von links: Dr. Alikamran Lalbakhsh, Dr. Anna Kronseder, Prof. Dr. Marcus Fischer, Priv.-Doz. Dr. Franz Marxreiter, Dr. Sinisa Ristic

Der Geschäftsleiter des Passauer Wolf Bad Gögging, Hans-Martin Linn, sieht »das bestehende Miteinander im Sinne der gelungenen Patientenversorgung durch die neue Kooperationsvereinbarung nochmals gestärkt«. Sabine Hehn, Geschäftsführerin des Caritas-Krankenhauses St. Lukas in Kelheim, bekräftigt dies. »Wir arbeiten bereits in anderen Bereichen erfolgreich mit dem Passauer Wolf zusammen und freuen uns, die bestehende Kooperation nun ausweiten zu können. Bei Schlaganfällen zählt jede Sekunde und es ist wichtig, auch unter Zeitdruck die richtigen Entscheidungen zu treffen. Von der verstärkten Zusammenarbeit im Bereich Neurologie profitieren Patientinnen und Patienten im gesamten Landkreis.« Auch Prof. Dr. Marcus Fischer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin sowie stellvertretender Ärztlicher Direktor am Caritas-Krankenhauses St. Lukas, begrüßt die erweiterte Kooperation. »Wir bauen damit unsere neurologische Behandlungskompetenz am Standort Kelheim weiter aus. Die kollegiale Zusammenarbeit mit den Fachkollegen funktioniert reibungslos und ist eine wertvolle Bereicherung in der täglichen Arbeit für unsere Patientinnen und Patienten.«

Regionale Versorgung der Zukunft

»Es sind Modelle wie diese, die sicherstellen, dass regionale Versorgung auch in Zukunft Bestand hat«, findet der Chefarzt der Neurologie im Passauer Wolf Bad Gögging, Prof. Dr. med. Tobias Wächter, der auch das Neurologische Zentrum für Bewegungsstörungen leitet und die intensivierte Zusammenarbeit begrüßt. Im Anschluss an die Akutbehandlung im Caritas-Krankenhaus St. Lukas kann im Passauer Wolf Bad Gögging eine neurologische Reha-Maßnahme erfolgen und dabei der Genesungsverlauf lückenlos weiterhin begleitet werden.

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