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Neuer ehrenamtlicher Patientenfürsprecher der Goldberg-Klinik

Patient Kelheim, 04.04.2017. Fürsprecher sein bedeutet, sich für jemanden einzusetzen. Genau diese Aufgabe hat Herr Günter Bartl. Er ist der neue Patientenfürsprecher an der Goldberg-Klinik in Kelheim und fungiert in dieser Rolle als Mittler zwischen Patient und Krankenhaus. Günter Bartl hat im Krankenhaus eine wöchentliche Sprechzeit eingerichtet, zu der er für Patienten und Angehörige erreichbar ist.

Als ehrenamtlicher Patientenfürsprecher hat Günter Bartl ein offenes Ohr für Patienten und Angehörige und nimmt Verbesserungsvorschläge, Wünsche und Kritik entgegen. „Die Anliegen können sowohl anonym, schriftlich oder im persönlichen Gespräch mit mir besprochen werden und unterliegen der Schweigepflicht“, verdeutlicht Bartl. In seiner Funktion als Patientenfürsprecher ist er von der Geschäftsführung des Krankenhauses unabhängig und trägt somit zu einer Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Patient und Krankenhaus bei. In dieser Schlüsselposition hat Günter Bartl sowohl die Bedürfnisse des Patienten, als auch die Regeln der Krankenhausbehandlung im Blick. Für das Amt zum Patientenfürsprecher ist er hervorragend geeignet. Er war 23 Jahre lang Pflegedirektor der Goldberg-Klinik und hat den Umgang mit Patienten und Angehörigen als gelernter examinierter Krankenpfleger und Intensivkrankenpfleger von der Basis an gelernt.

Die Bayerische Krankenhausgesellschaft e.V. und das Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit verfolgen gemeinsam das Ziel, das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Krankenhaus zu fördern. Beide Institutionen sind sich einig, dass dafür eine unabhängige Anlaufstelle für Patienten sinnvoll und notwendig ist. Allerdings sind Patientenfürsprecher an bayerischen Krankenhäusern noch keine Pflicht. Es ist eine freiwillige Selbstverpflichtung.

Das Thema ist der Geschäftsführung des Krankenhauses ein wichtiges Anliegen. Für das Wohl und die Zufriedenheit der Patienten setzt sich die Klinik ein. Doch wo viele Menschen zusammenkommen, können auch Probleme entstehen. Kranken Menschen fehlt manchmal die Kraft, eine offizielle Beschwerde einzureichen. Und viele wollen sich einfach nur einmal mitteilen und ihre Sorgen oder ein Lob weitergeben. „Auch dafür gibt es den Patientenfürsprecher“, erklärt Geschäftsführerin Dagmar Reich.

Als Ergänzung zum Bewährten Beschwerde- und Qualitätsmanagement stärkt die Tätigkeit des Patientenfürsprechers eine offene Kommunikation zwischen Krankenhaus und Patienten. Reich betont: “Wir nehmen die Anregungen und Belange unserer Patienten sehr ernst, um unsere Qualität und Menschennähe stetig zu verbessern.“

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